Mittwoch, 13. Februar 2013

Kritik über Rubinrot - der Film

Harald Witz (er heißt wirklich so, der Witz ist kein Witz, sorry musste sein ^^ ) hat eine Kritik über den Film Rubinrot verfasst. Natürlich fragt man sich nun, wie der Film denn wegkommt? Wird er auseinander genommen oder hoch gelobt? Es ist wohl ein Mischmasch aus beidem. Auszüge könnt ihr hier lesen:




Auszüge aus der Kritik von Harald Witz:



[...] Nach Fantasy und Horror drängen sich nun verstärkt Science-Fiction-Stoffe in den Vordergrund, [...] Vor drei Jahren versuchten die Deutschen bereits ein Stück vom Vampir-Kuchen abzubeißen, als Dennis Gansel mit Wir sind die Nacht die Kinos unsicher machte.
[...] Immerhin hat Felix Fuchssteiners Adaption von Kerstin Giers "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie gegenüber Gansels düsterem Horrordrama den Vorteil, dass keinerlei Vampire und Dämonen für Blutorgien sorgen. Der Macher von Draußen am See sieht seine Zielgruppe etwas jünger, nämlich bei den noch schwärmerischen 8- bis 16-Jährigen. Deshalb weckt der Einstieg zu Rubinrot erst einmal starke Assoziationen an die märchenhaft-süßen Plötzlich Prinzessin-Filme hervor. Maria Ehrich sieht in Schuluniform, brünettem Pony, vollen Lippen und großen Augen wie ein Lookalike von Anne Hathaway aus (wenn sie eine ähnliche Karriere hinlegt, sei ihr alles verziehen).
Ehrich spielt das schwarze Familienschaf Gwendoline (Wer?) des mysteriösen Montrose-Clans. Die reiche Londoner Sippe gehört einer geheimen Loge an, die sich mit Zeitreisen beschäftigt. Ein Zeitreise-Gen, das in wenigen Familien von Generation zu Generation weitergegeben wird, sorgt dafür, dass die damit ausgestattete Person mit dem 17. Geburtstag (Sicher??) beginnt, willkürliche Zeitsprünge zu machen. 
[...] Schnell gewinnt Gwen den Eindruck, dass ihre Fähigkeiten im Sinne der Loge für ganz andere, machtvollere Ziele missbraucht werden. Zu groß ist das Drängen der Logen-Mitglieder (Uwe Kokisch, Gottfried John, Rüdiger Vogler), zu viele Geheimnisse behalten sie für sich und zu viele Ungereimtheiten gibt es da wie zum Beispiel die gelassene Reaktion ihres verstorbenen Großvaters (Axel Milberg), dem sie auf einer ihrer Reisen begegnet. [...]

Lucas? Du kommst doch erst in Saphirblau vor?!

Personen, Vorgeschichten, Rätsel, neue Rätsel und Intrigen werden vorgestellt, bis der romantisch-dramatische Höhepunkt des Vortrags plötzlich zum Schlusspunkt des Filmes wird. Mit anderen Worten, gerade hat man sich mit dem Stoff angefreundet, bricht Fuchssteiner ab. Was dramaturgisch nach einem Cliffhanger klingt, entpuppt sich als Endpunkt einer überlangen Exposition, reichlich umständlich und wenig effizient. (Pfff!) Spürbar ist der Wille, hier etwas Besonderes schaffen zu wollen, ein international konkurrenzfähiges Produkt. [...]







Na ja, na ja. Letztendlich endet das Buch auch mit einem abrupten Ende und man weiß gar nicht was, wie, wo und es gibt tausend Fragen, das kennen wir natürlich alles schon. Und wir Leser finden garantiert viel besser und schneller in die Story des Films rein, als Leute, die sich noch nicht mit der Edelstein-Trilogie-Euphorie angesteckt haben. Zumal Felix Fuchssteiner wohl davon ausging, dass das Buch schon gelesen wurde, bevor man sich den Film anschaut.
Um die Kritik noch ein wenig zu äh "entschärfen", einige Recherchen wurden nicht ganz korrekt ausgeführt. *hust* 17 Jahre *hust* Gwendoline *räusper* ... : P






Quelle: Moviemaze

Kommentare:

Inka hat gesagt…

Die ganze Kritik trieft doch nur so von Fehlern und falschen Formulierungen, meiner Meinung nach. Da ist der Name des Autors scheinbar Programm. :)
Wenn man schon eine Kritik schreibt, dann soll man bitte vorher gründlich recherchieren. ;)

Amelie hat gesagt…

Mhhh, das sagt ihr JETZT. Ich glaube, dass Lucas dann wohl schon hier vorkommt, anderenfalls würde der werte Herr das doch nicht wissen, oder?! Ich bezweifle stark, dass er die Bücher gelesen hat.

Und ganz ehrlich: Der Film wird nach den Standardansprüchen der Filmkritiker mit Sicherheit kein Meisterwerk. Aber das heißt noch lange nicht, dass er schlecht ist. Die Zielgruppe ist nunmal nicht das. Und inwiefern man den Film jetzt mit Plötzlich Prinzessin vergleichen muss, finde ich etwas fragwürdig. Ich finde jetzt nicht, dass Maria Ehrich Anne Hathaway so superähnlich sieht. Und das letzte Mal, dass ich den Film gesehen habe, gab es da keine Fantasy Elemente.

Was ich aber auch sagen muss: Das Ende von Rubinrot ist BLÖD! Aber das ist ja im Buch auch so, da brauch der Typ nichts davon zu erzählen, dass Felix Fuchssteiner damit irgendetwas bewirken will außer vielleicht das Buch möglichst genau umzusetzen! Was ein Laberkopf.

Amelie hat gesagt…

Achja, nochwas: WO IST RUBINROT BITTE SCIENCE FICTION?!

Also Die Tribute von Panem scheint irgendwo auch Fantasy zu sein und Rubinrot hat Science Fiction Elemente. Jo. Anscheinend hab ich echt keinen Plan von sowas, weil ich immer dachte, dass Science Fiction etwas ist, das in der Zukunft spielt. Mit einer neuen Art von Technologie, einer neuen Gesellschaftsstruktut oder der Expansion ins All. Inwiefern ist Rubinrot da einzuordnen?!

Anonym hat gesagt…

Also irgendwie stimmen da wirklich so manche Sachen nicht.
Aber das mit Lucas stimmt doch! Bei hörzu.de gibt es ein paar Szenen Bilder unter anderem auch Gwen mit Lucas und als Bildunterschrift: "Gwendolyn trifft auf ihrer ersten Zeitreise ihren verstorbenen Großvater Lucas Montrose"
Das ist ja auch nicht ganz richtig! Naja mal sehen wie der Film wird. Bin gespannt!

Mina hat gesagt…

Ich denk nicht, dass Lucas schon im 1. vorkommt. Wahrscheinlich hat da ein gewisser Filmkritiker eine gewisse Trilogie für Mädchen gelesen...

...Natürlich nur zu Recherchezwecken "hust, hust"...

Lina hat gesagt…

Wegen Lucas. Axel wurde ja gecastet klar, um in Rubinrot mitzuspielen, auch klar, aber man hätte vllt eher an eine Rückblende gedacht, als das er Gwenny schon trifft. Vielleicht... tjach, dann wird das erste Treffen mit Gwen und Lucas wohl schon in Rubinrot stattfinden, hm. Najü

Noa Löwin hat gesagt…

Ich denke mal das Gwen ihren Großvater auf der Zeitreise trifft, wo sie bei sich zuhause springt. (mit dem mann im wandschrank und ...)
Wahrscheinlich haben die das schon mit reingenommen, um Spannung zu erzeugen. Oder so... Aber das werden wir ja in wenigen Wochen alles haargenau wissen, wenn wir im Kino sind. :)

Lg Noa

Anonym hat gesagt…

Der Typ hat zu 100 % die bücher nicht gelesen(und wenn nur überflogen).
Das Ende ist nun mal so abrupt und es ist mal was anderes als normal.
Allerdings finde ich kann man zu den anderen Sachen nichts wirkliches sagen, da man den Film noch nicht gesehen hat.
Und ich denke die Bücher sind auch wirklich nicht für solche Kritiker geschrieben.

Anonym hat gesagt…

Der Typ hat echt keinen blassen Schimmer!!!!
Dumm oder so?
Man kann sich ja mal ein Bissel informieren

Anonym hat gesagt…

Also Gwen sieht ja Lucas gleich am Anfang von Saphirblau vielleicht übernehmen die ja ein Bissel was? Und Gwen sagt dann so was wie :" wer sind sie"
Und Lucas dann:" Lucas Montrose"
Und sie dann :" Grandpa"
Und cat dramatisches verwirrendes Ende
Ach keine Ahnung
Wäre schon unlogisch weil Lucas da nicht grad wie 24 aussieht ???

Kate hat gesagt…

OMG hab hier gerade nen super coolen Clip entdeckt
http://www.bravo.de/stars/film-tv/exklusiver-clip-aus-dem-film-rubinrot
Viel Saß :)

Franzi hat gesagt…

Liebe Leute, Lucas kommt offensichtlich im Film vor und ich hab auch schon ein Bild gesehen, wo er und Gwen drauf sind, weiß nur nicht, wo. Aber das stimmt schon. ;)

Gwendoline, ja, schön. Darf ich eure unschuldige Sicht auf diese Schreibweise zerstören und auf ein Lied der Ärzte hinweisen, in dem eine Dame mit diesem Namen vorkommt? :D

Anonym hat gesagt…

in der regel (d.h. immer) mag ich filmkritiken nicht. meiner meinung nach sind kritiker schon so auf "riesenknaller" wie james bond oder oscar-preisträger getrimmt, dass sie den maßstab viel zu hoch setzen. wenn ich in der zeitung filmkritiken lese, fallen sie, egal zu welchem film, im prinzip schlecht aus. überall gibt es etwas zu meckern. deswegen habe ich es aufgegeben, filmkritiken zu lesen - meistens denke ich doch völlig anders. außerdem geht es hier nicht darum, james bond nachzuahmen oder ein liebesdrama à la Titanic zu entwerfen, sondern darum, eine geschichte mit all ihren kleinen details zu erzählen - so wie es im buch steht und in dem stil, durch welchen das Buch so berühmt wurde.

Anonym hat gesagt…

Sorry, aber ich verstehe nicht, wieso ihr euch alle so aufregt.

Vielleicht hat der Autor auch nicht schlecht recherchiert, sondern das ist im Film alles so, wie er es beschreibt?
Vielleicht entspricht der Film nicht 100%ig dem Buch?

Und dass er die Bücher nicht gelesen hat, ist ja wohl kein Drama.
Fakt ist, dass man den Film auch (richtig) verstehen sollte, wenn man das Buch nicht gelesen hat.


Aber eines ist ja wohl klar:
"Rubinrot" ist doch kein Science-Fiction...

Anonym hat gesagt…

Kinder.. Bevor ihr noch weiter diskutiert, ob Gwennys Großvater schon im ersten Teil autaucht, sag ichs euch mal! Also Gwenny springt drei mal unkontrolliert. Als ihre Mum sie dann endlich zu den Wächtern gebracht hat elapsiert sie und DA trifft sie ihren großvater! Sie elapsiert in den Kellrr und er ist da weil sie ihm in der Zukunft eine Notiz schreibt, diese dann Lady Tilney gibt und die steckt ihm das fünf Jahre bevor das Datum gekommen ist an dem sie sich das erstemal treffen in die Jacke
Ach ja, ich gebe euch recht, dieser Typ hat dochmal gar keine Ahnung, bevor man eine Kritik zu einem Film schreibt sollte man sich schon vorher damit auseinander setzen/es lesen.