Donnerstag, 9. Juni 2011

Ich war geblendet wie ein Kaninchen

Im März 2011 veröffentlichte die Zeitschrift Buchjournal ein Interview mit Kerstin Gier. Hauptsächlich ging es um ihre Frauenliteratur, natürlich die Edelstein-Trilogie und das Schreiben allgemein. 


Ausschnitte aus

 
 [...]
Sie haben sich auf dem ausgebauten Dachboden Ihres Hauses eine Schreibstube eingerichtet. Entstehen dort die Romane?
Der Raum unter dem Giebel ist sehr schön geworden – nichts für Leute über 1,70 Meter, aber für mich ideal. Dort schreibe ich die Bücher, mit Bergen von Notizbüchern und bisher erstaunlich wenig Kleinkram, gebas­telten Figuren oder Mut machenden Sinnsprüchen an der Wand. Das ist alles im Arbeitszimmer geblieben, dort mache ich jetzt nur noch Internetrecherchen. Und Steuerkram. Dafür braucht man definitiv auch Beschützerfiguren. 

Kommen Sie mit Ihren jungen Fans in Kontakt?
Oh ja. Auf Lesungen, und dann sind es leider auch seeehr viele auf einmal. Das klingt jetzt gemein, so meine ich das auch nicht. Aber ich war geblendet wie ein Kaninchen von den Blitzen der Fotoapparate und ich möchte nicht wissen, was für gruselige Bilder jetzt von mir bei Facebook kursieren. Außerdem, wenn sie sich anstellen, um zu signieren, dann sind sie ganz schüchtern und nuscheln so, dass ist sehr niedlich, aber wenn ich zum fünften Mal einen Namen nicht verstehe, ist mir das schon peinlich. Und sie haben teilweise so fantasievolle Namen, Korintiana oder Liabella! (lacht) Ich bekomme auch ganz viele Bilder und selbst geschriebene Geschichten und rund 80 E-Mails am Tag. Die kann ich kaum noch alle beantworten. Aber ich finde, wer sich so viel Mühe macht und etwas malt oder schreibt, der soll auch eine Antwort bekommen. Inzwischen gibt es zudem eine Website zur Edelstein-Trilogie, die von zwei ganz zauberhaften Studentinnen aufgebaut wurde, und hier gibt es dann auch Informationen. 

Wie geht es mit den Plänen zur Verfilmung der Trilogie voran? Die Rechte sind ja längst verkauft.
Die Mühlen im Filmgeschäft mahlen langsam ... die ersten Drehbuchfassungen sind fertig, aber wie weit die anderen Planungen gediehen sind, weiß ich nicht. Da habe ich keinerlei Mitspracherecht und freue mich schon über jede Information. Die Umsetzung liegt ganz in den Händen der Filmcrew. 


Planen Sie die Bücher ganz durch? War Ihnen zum Beispiel das überraschende Ende Ihrer Trilogie, der Clou, den ich hier natürlich nicht verraten möchte, von Anfang an klar?
Sie meinen, dass Gwendolyn ... ist? Das stand von Anfang an fest, allerdings wusste ich noch nicht genau, wie ich es lösen würde. Und beim Schreiben von „Smaragdgrün“ gab es für mich selber auch noch einige Überraschungen, die zu Änderungen geführt haben.

[...]


Das ganze Interview könnt ihr euch hier durchlesen!



Ein ganz liebes Dankeschön an Wurzeltroll für die Info  ; )

1 Kommentar:

chrissi hat gesagt…

2 ganz wundervolle studenten. ja, das seit ihr wirklich^^
es ist toll, das ihr den blog gemacht habt. ich wüsste gar nicht, was ich sonst in meiner freizeit machen könnte :D