Freitag, 25. März 2011

Von Krönchen, Glitzerpulver und anderen Glücklichmachern...

...handelt dieser Artikel über Kerstin Gier, erschienen am 23.03.11 im Kölner Stadtanzeiger.

„Lassen Sie sich nicht durch das Sackgassenschild irritieren“, hat Kerstin Gier gesagt. „Fahren Sie einfach immer weiter.“ Kilometerweit führt der schmale Weg durch das Bergische Land, durch ein Wäldchen, über Hügel und durch unzählige Schlaglöcher. Die Sackgasse führt zu einem kleinen Dorf, mittendrin steht ein weißes Haus mit einem roten Dach. Hier lebt Kerstin Gier mit ihrer Familie. Von ihrem Arbeitszimmer auf dem Dachboden aus überblickt sie ihr Heimatdorf, sie sieht den Besuch kommen und öffnet strahlend die Tür: „Schön, dass Sie da sind!“ Es duftet nach Kaffee, der Tisch ist liebevoll gedeckt, es gibt Zitronencremetorte. Die würde Gwendolyns Großtante Maddy auch mögen. Kerstin Gier lacht: „Ja, Großtante Maddy, das bin ich.“

Platz 1 der Bestsellerliste

Kerstin Gier ist eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen. Der dritte Band ihrer Trilogie über die jungen Zeitreisenden Gwendolyn und Gideon, „Smaragdgrün“, hat es aus dem Stand auf Platz 1 der Bestsellerliste geschafft. Die Vorgängerbände „Rubinrot“ und „Saphirblau“ standen jeweils fast ein Jahr lang auf den vordersten Plätzen. Hier genauso wie in 19 anderen Ländern der Welt. Im Mai erscheint „Rubinrot“ in den USA, außer Cornelia Funke hat es bislang kaum eine andere deutsche Autorin auf den amerikanischen Markt geschafft. Übersetzt wurde die Trilogie von der großen Anthea Bell, die auch die Werke von Stefan Zweig ins Englische übertragen hat. Die Edelstein-Trilogie ist ein Phänomen.

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Die Idee zu einem Zeitreiseroman hatte der Arena-Buchverleger Albrecht Oldenbourg. Er wünschte sich eine Persiflage, doch die wollte Kerstin Gier nicht schreiben. Sie bot ihm eine Komödie an: romantisch und ohne Vampire. Zusammen mit ihrer Lektorin Christiane Düring und ihrer Agentin Petra Hermanns reiste sie nach London. Dort sollte die Trilogie auf Wunsch ihrer Lektorin spielen, damit sich die Lizenzen besser ins Ausland verkaufen lassen.

Gemeinsam recherchierten sie, Kerstin Gier entwarf den Plot – und musste zahllose Ideen verwerfen. „Christiane hat mich gezwungen, immer origineller zu werden“, erinnert sich die Autorin. „Das gibt es schon, denk dir was anderes aus“, hat sie immer wieder gesagt. Beim 18. Mal verzweifelt man, aber es hat die Kreativitätsmaschine am Laufen gehalten, es hat mich beflügelt.“

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Kerstin Gier will unterhalten. Sie ist quirlig und witzig, ihre Lesungen für Erwachsene sind Comedy-Abende. Und sie liebt Details. Für ihre Leser bastelt sie Lesezeichen mit mystischen Symbolen. Und das Signieren nach einer Lesung dauert manchmal Stunden, weil sie jedes Buch liebevoll mit Krönchen oder Sternchen stempelt und mit Glitzerpulver bestäubt. Es sind Gesten, die das Lesen und Leben so viel schöner machen. Kerstin Gier schenkt ihren Lesern Glücksmomente.

Den vollständigen Artikel findet ihr hier!

Ich muss jetzt gehen. Mein Lesezeichen made by Kerstin Gier anstarren. Und die Glitzer-Krönchen-Stempelbildchen in meinen Büchern begaffen. Sehr wahrscheinlich dass ich dabei unkontrollierbar kichern werde...hihihi...owe, es fängt schon an...

Kommentare:

Chrissi hat gesagt…

ich will auch ein lesezeichen made by kerstin gier und ich will meine bücher signiert haben und ich will zu einer ihrer lesungen.....ich bin schon ganz verzweifelt, weil sie noch nicht in leipzig war :(

Anonym hat gesagt…

Ich hab ein signiertes Buch und als ich das gerade gelesen hab musste ich auch sofort anfangen zu kichern! Hoffentlich kommst du auch noch in den Genuss eines solchen Buches!!!

Anonym hat gesagt…

wie kann man denn so ein lesezeichen bekommenn...kerstin gier macht leider keine lesungen in österreich..