Samstag, 5. Februar 2011

Funkelnagelneues Interview

Die Neue Presse veröffentlichte am 3. Februar 2011 ein neues Interview mit Kerstin Gier. Es geht um die Erfolge der Edelstein-Trilogie. Wie, was, warum, Hund, Katze, Maus und vieles mehr, das wird alles von Evelyn Beyer gefragt. Na ja, mehr oder weniger ; )



Ein paar Auszüge:


Die ganze Trilogie unter den ersten zehn der Bestsellerliste, das sind Erfolge, die man sonst fast nur von Joanne K. Rowling kennt. Wie haben Sie gefeiert?
Ja, das ist wunderbar – und so unwahrscheinlich, dass ich es immer noch nicht glauben kann. Wenn ich es dann endlich glaube, ist es längst vorbei, wetten? Die eine oder andere Flasche Champagner haben wir natürlich trotzdem geöffnet.

Unglaublich unglaublich! Glaub ich.

Wie haben Sie die Trilogie konzipiert? Das ist ja ganz schön komplex mit den vielen Zeitschichten – haben Sie eine große Skizze angelegt, wer wann wen wie trifft und wer von wem abstammt? Was war am vertracktesten?
Vertrackt ist gar kein Ausdruck. Die Blätter, auf denen ich Zeitstränge gezeichnet habe, wurden immer größer und bunter – manchmal war das ganze Arbeitszimmer flächendeckend mit Papier belegt, und die aus losen Blättern bestehenden Recherchehaufen waren meterhoch. Am vertracktesten fand ich, alles so zu beschreiben, dass man es verstehen kann, ohne mit allzu vielen Details zu langweilen.

Stell's mir gerade so vor:
Sohn kommt ins Arbeitszimmer rein: "Mama? Wo bist du?" Kerstin Gier: "Hieaar, wart, ich raschel mal. Siehst's?" ^.^

Was ist ihre Lieblingszeit in der Vergangenheit? Wohin würden Sie gern zeitreisen? Wen würden Sie gern einmal treffen?
Schwer zu sagen – ich glaube, von der heutigen Warte aus betrachtet hat jede Zeit so ihre Tücken, besonders weit würde ich mich also gar nicht zurück trauen. Aber wenn ich müsste, würde ich in die 50er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts reisen ... und Tee mit Jane Austen stelle ich mir auch sehr spannend vor.  

Was ist Ihr Hauptmotiv beim Schreiben? Zu unterhalten? Literatur zu schaffen? Die Welt zu beschreiben?
Meine Leser sollen sich mit meinen Büchern unterhalten und amüsieren und für eine Weile ihren Alltag und ihre Sorgen vergessen können. Und wenn sie das Buch zuklappen, fühlen sie sich im Idealfall ein bisschen besser als vor der Lektüre.

Aber sowas von!


Vielen Dank, Kerstin Gier.

Quelle: Neue Presse

Kommentare:

Toni hat gesagt…

Ich hab wirklich immer den alltag vergessen als ich die bücher gelesen hab. :)
Meistens hab ich in der Schule garnicht richtig aufgepasst und nur an das Buch gedacht ( das natürlich viel spannender ist als schule ).
UND diese Bücher machen einen glücklich.
So ging es mir bei anderen Büchern noch NIE. :)
EINFACH EINE WUNDERWUNDERWUNDERVOLLE GESCHICHTE!!!! :)

Anonym hat gesagt…

@ Toni: witzig das du das schreibst, mir ging's nämlich ganz genauso. ;D
ich hab immer an's Buch gedacht in der Schule und jede Kleinigkeit damit in Verbindung gebracht.
&'jetzt, wo ich Smaragdgrün schon 6 mal gelesen hab, mach ich das immer noch :D
es ist einfach eine Sucht. *_*

Anonym hat gesagt…

geht mir ganz genaso =)
ich finde ja mein biolehrer sieht auch aus wie ein eichhörnchen...
(aber dann doch nicht so gut dass man sich in ihn verlieben könnte) :)