Mittwoch, 4. August 2010

Reise durch die Zeiten - Bericht


Beim Kölner Stadt-Anzeiger ist im September letzten Jahres ein echt süßer Bericht, über die Lesung in Kerpen (17.09.09) erschienen. Was ich immer wieder aufs Neue witzig finde, ist das wir, wenn wir solche alte Berichte lesen, immer wissen, dass die Bücher ein riesengroßer  Erfolg geworden sind. ^^  
Hier mal ein paar Auszüge:


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Ein Kommentar aus dem Publikum beschrieb die Stimmung wohl am besten: „Wir sind alle gute Freundinnen hier“, ermunterte eine Zuhörerin die Autorin, ein „Geheimnis“ preiszugeben. „Und alle 16 Jahre alt“, witzelte die Sitznachbarin noch, bevor Kerstin Gier verriet, dass gerade Filmrechte an ihrem Jugendroman „Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten“ verhandelt würden. Den hatte die Schriftstellerin, deren Frauenromane regelmäßig auf Bestsellerlisten auftauchen, am Donnerstag mit in die Buchhandlung Moewes in Kerpen gebracht. Und dort wurde viel gekichert und dahingeschmolzen.
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Die Art, wie die Autorin mit Kleinmädchenstimme in Gwens Teenagerwelt entführte, in der Schülerinnen für Lehrer schwärmen, „Hello Kitty“-Pyjama tragen und beim ersten Kuss fast in Ohnmacht fallen, wirkte authentisch. Wie mit guten Freundinnen plauderte die Schriftstellerin mit dem Publikum und erwies sich als amüsante Entertainerin. 

Die 43-Jährige schwärmte von London, wo die Schüler „ganz süße“ Schuluniformen trügen. „Da würde ich mir die Schule nach der Uniform aussuchen.“ Sie witzelte über ihren Hang zu Namen mit „G“, ohne diese Vorlieben freilich zu erklären oder gluckste über den Namen ihrer Romanfigur „Pimplebottom“, der „Pickelpo“ bedeute und in England „ein echt adeliger Name“ sei. Sie zeigte Recherchematerial für den Roman vor und toppte ihren Vortrag mit dem Hinweis auf eine CD des Violinisten David Garret, die sie beim Arbeiten gehört habe, weil die Musik so romantisch sei. 

Am zweiten Band der Trilogie, der „Saphirblau“ heißen wird und in diesem Jahr erscheinen soll, schreibe sie noch, berichtete die Schriftstellerin, las aber dennoch ein bisschen aus dem Manuskript vor und versicherte: „Im zweiten Band küssen die deutlich öfter.“ Der dritte Band schließlich werde den Titel „Smaragdgrün“ tragen. Und einen vierten Band, so entgegnete sie einer Zuhörerin, werde es ganz bestimmt nicht geben.





Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

Kommentare:

kiwi hat gesagt…

ah david garrett...sehr interessant^^

toller bericht...echt herzig ;)

Mona hat gesagt…

Ich hör auch wahnsinnig gern David Garrett. Der Mann versteht sein Handwerk ;) ...und sieht dazu noch blendend aus. Haben wir nicht noch eine Rolle, die wir dem geben könnten?? ;)