Donnerstag, 29. Juli 2010

"Ach, wär ich nur zu Hause geblieben"

Ein Pseudo (?)-Kerstin-Gier-Lesetipp, erschienen im Hamburger Abendblatt (mit dem ich wegen der Lesungs-Fehlinformation ja immer noch leicht beleidigt bin...)

"Humor ist bekanntlich Geschmackssache und so ist es ziemlich vorhersagbar, dass jemand, der im Titel seines jüngsten Buches lustige Urlaubsgeschichten verspricht, nicht bei allen Lesern das gleiche Humorverständnis voraussetzen kann. Allerdings hat Kerstin Gier eine Menge Fans.

[...]

Nun legt die aus dem Bergischen Land stammende Autorin passend zur Ferienzeit ihr neues Werk "Ach, wär ich nur zu Hause geblieben. Lustige Urlaubsgeschichten" vor. Auf dem Klappentext wird das knapp 200 Seiten lange Buch vor allem dafür gepriesen, dass man nach der Lektüre endlich in der Lage sei, "Postkartentexte richtig zu deuten und zu erfahren, was man unter authentischem Ambiente versteht."

Der Leser erfährt von genervten Vätern, die an jeder Raststätte anhalten müssen, weil die Kinder zur Toilette müssen, von Familienmitgliedern, die die Beherrschung von Fremdsprachen bei heimischen Gartenfesten vortäuschen und im Urlaub nicht mehr als das übliche Touristengestotter zustande bringen. Außerdem kommt die Marotte vieler zur Sprache, ausgerechnet in dem Moment, in dem das Flugzeug abhebt, endlich zu wissen, welches unverzichtbare Utensil man daheim vergessen hat. So weit, so erwartbar.

Die, denen die exemplarischen Anekdoten gänzlich neu sind und überaus komisch vorkommen, können den Roman vielleicht tatsächlich lustig finden. Alle anderen sollten ihre Ferien einfach genießen."


*hmf* Manche gehen zum Lachen auch in den Keller...

Quelle

1 Kommentar:

Lina hat gesagt…

XD Ein sehr positiver Schlusssatz, wie ich finde! ; ) Jetzt würde ich mir sofort das Buch kaufen!!! Wenn... ich es denn nicht schon hätte^^ Und bereuen tu ich es nicht.

Ach und unser Keller ist schon besetzt... Da liegen die Bücher mit neuen, aber unkomischen exemplarischen Anekdoten.
ziz