Montag, 21. Juni 2010

(lacht) Nein ganz bestimmt nicht.


Ha! Und es gibt doch ein Interview von der Leipziger Buchmesse 2010! Hab ich's doch gewusst! Muhaha... Hier ein paar Auszüge:



[...]
Yvonne: Auf wann datiert ihre allererste Geschichte?
Kerstin Gier: Ich würde sagen auf das 2. Schuljahr.

Yvonne: Sie haben so früh schon angefangen?
Kerstin Gier: Ja. (grinst)

Yvonne: Wie sehr hat Ihr Erfolg Ihr Leben verändert?
Kerstin Gier: Bis jetzt überhaupt nicht. Es ist nur ein wenig hektischer und stressiger geworden.

Yvonne: In einem Interview haben Sie erzählt, dass, wenn Sie peinliche Situationen erleben, diese in Ihren Büchern niederschreiben und selber nochmal darüber lachen. Haben Sie mir ein witziges Fettnäpfchen gerade bereit?
Kerstin Gier: Na, als ich schwanger war zum Beispiel, war mir beim Einkaufen im Supermarkt kotzschlecht, und weil es so plötzlich kam habe ich mich in der Obst- und Gemüseabteilung in diese Plastiktüten übergeben und die dann verknotet und in die Manteltasche gesteckt. Superpeinlich – aber ging in dem Moment gar nicht anders.

Yvonne: Ist es nicht schwer einen neuen Stil in Richtung Fantasy zu entwickeln?
Kerstin Gier: Nein, fand ich jetzt nicht. Ich fand eher den Perspektivenwechsel zum jungen Mädchen schwer. Ich musste also auch mehr an die Zielgruppe denken. Beim ersten Buch ist mir das etwas schwerer gefallen, aber beim Zweiten ging das schon viel besser.

Yvonne: An welchem Ort sind die Gedanken um die Zeitreise-Trilogie, Gwendolyn und Gideon, entstanden?
Kerstin Gier: Ich glaube, die ist beim Zugfahren entstanden. Irgendwo unterwegs in Deutschland.

Yvonne: Nun soll „Rubinrot“ verfilmt werden. Wie kam es dazu?
Kerstin Gier: Mem-Film und Schlicht & ergreifend gefiel der Stoff, und meiner Agentin und mir gefiel Mem Film und schlicht & ergreifend, also haben sie den Stoff optioniert.

Yvonne: Steht schon irgendein Termin fest?
Kerstin Gier: Im Moment sind wir noch bei Drehbuchschreiben aber ich denke dass 2012 gedreht wird.

Yvonne: Haben Sie schonmal darüber nachgedacht selber in einer kleinen Nebenrolle im Film aufzutreten?
Kerstin Gier: (lacht) Nein ganz bestimmt nicht. Auf keinen Fall.

Yvonne: Was können die Leser noch von Ihnen erwarten? Haben Sie weitere Romane in Vorbereitung?
Kerstin Gier: Also wenn ich „Smaragdgrün“ fertig habe, schreibe ich wieder einen Roman für Erwachsene, und da möchte ich dann auch so ein kleines magisches Element einbauen. Es soll zwar kein Fantasyroman werden, aber so eine Art Experiment mit einem magischen Element. Mal schauen. Danach wollte ich eigentlich wieder ein Jugendbuch schreiben.
[...]
Sehr schönes Interview! Danke! 

Quelle: Interview

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

welche rolle könnte Kertin Gier denn spielen? Madame Rossini? Oder Tante Maddy?

Melissa hat gesagt…

Naja, manchmal haben Autoren u.a. ja einen "Cameo"-Auftritt. Alfred Hitchcock hat das oft gemacht...