Dienstag, 15. Juni 2010

Gedichte Wichte schlichen sich in die Emaildichte, ein paar kleine Reime konnte ich fassen und nun auch euch verpassen.


Die ersten Gedichte haben uns erreicht! Wie wundertoll!

Lancelot de Villiers / Frosch

Der Frosch ein Harztropfen im kalten Wind,
erst weich, doch härtet er geschwind.
Man denkt er wäre kaum von Nutzen,
doch ohne ihn müsst man die Rasse stuzen.

Elaine Burghley / Eule

Die Eule so süß sie den Schnabel reckt,
so strahlend und doch sind die Flügel verdreckt.
Der Tod ist ihr dunkles Element,
Ironie, dass sie die erste ist, die ihn kennt.

William de Villiers / Bär

Der Bär wie oberflächlich er auch scheint,
ist mit seinem Wesen etwas tieferes gemeint.
Wie der Achat ist er verschlungen,
er hat sein Leben in B-Dur gesungen.

Cecilia Woodville / Pferd

Das Pferd in H-Dur es singt,
lieblich durch aquamarine Flüsse es springt.
Die Zeit steht bevor, des großen Wissen,
es muss die Künste leider noch missen.

Robert Leopold Graf von Saint Germain / Adler

Der Adler wie mächtig und stark er sein kann,
mit ihm bricht die neue Ära an.
Das Geheimnis, es ist offenbahrt
und doch bleibt es für immer verwahrt.

Jeanne de Pontcarreé Madame d' Urfé / Schlange

Die Schlange eingebildet mag sie sein,
doch ihr warmes Herz ist nicht aus Stein.
Ihre Augen sind frei, sie hat freie Sicht
und doch entkommt sie dem Tode nicht.

Jonathan und Timothy de Villiers / Falken

Die Falken sie kommen zu zweit angeeilt,
durch sie wird die Macht noch weiter verteilt.
Im Zeichen der Karneol sie stehn,
sie sind nicht sehr wichtig, wir werden es sehn.

Margarete Tilney / Fuchs

Der Jadefuchs unter der Linde er sitzt,
bereit zum Angriff, die Ohren gespitzt.
Er wartet auf den entscheidenden Moment,
den nichteinmal der Adler kennt.

Paul de Villiers / Wolf

Der Wolf, wie klug und gerissen er ist,
mit Liebe er überwindet die List.
Schwarz und Blau sind der Anfang der Wende,
sie halten zusammen bis zum bitteren Ende.

Lucy Montrose / Luchs

Der Luchs, weit oben er trohnt,
über manch mächtigen Vogel er hohnt.
Geheim und trügerisch ist sein Leben
und so wird er es auch weitergeben.

Rezept zur Hersellung der Steine der Weisen

Wenn Rubin, die Zwölf, die Magie hat erkannt,
wird sie kommen, mit ihrem Gefährten Diamant.
Das Blut geschickt durch Eichenholzpergament,
wird es von allem Schlechten getrennt.
Ein Tropfen des Apfels noch hinzugegeben,
in ein Ei, dass rubinrot ist durch sein streben.
40 Tag unter der Erde es ruht, es stirbt und doch gedeiht seine Pracht
und mit weißem Eulenblut es wieder zum Leben erwacht.
Hinzugegeben Ebereschenöl schnell,
aufkochen auf einer offenen Feuerstell,
dessen Brennstoff einst ein Pferdehaar war
und – solutio! – ist die Hälfte schon da.
Durch den Tod des Löwen giebt er frei sein Herzblut,
dass mit Schlangengift bereichert den heiligen Sud.
Doch ist das Ei nur noch halb voll,
ein Bernstein hinzugefügt werden soll.
Das Gewebe aus dem ein Fuchs ist gemacht,
bei Berührung den Sud in Flammen entfacht.
Doch kaum ist der Rauch, mit dem Kiefernholz verflogen,
sieht man die Oberfläche wieder blutrot wogen.
In der richten Reihe, mit dem rechten Stein versehen,
wird ein jeder von uns wieder auferstehen.



Vielen Dank an dich Lara!
Wirklich super!

Kommentare:

Janine hat gesagt…

Ich kann nur eins sagen:
Oh mein Gott, die Gedichte sind so wunderschön.
Vielen Danke liebe Lara. :D
WAHNSINN!!!

Suse hat gesagt…

ich konnte auf die schnelle nicht alles lesen (nach dem urlaub wird das aber folgen). finde die idee mit dem gedichten aber sehr schön, genau wie das was ich davon schon gelesen hab. ein riesiges lob an lara! liebe grüße aus berlin eure suse (ps in holland gibt es keine holländer mehr! die sind alle in berlin, ich hab sie gesehen ;) )

GwenGirl hat gesagt…

wow das ist HAMMER.