Freitag, 7. Mai 2010

Rezension in anders...

Hm. Hier eine Rezension einer Bloggerin zu Saphirblau. Lesen. Meinung bilden. Diskutieren.

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"Mal wieder werden nur Fragen in den Raum gestellt, ohne dass man auch nur eine sinnvolle Antwort erhält. Quasi mitten in der Handlung kommt dann ein total unpassender Epilog, der auch nur für Verwirrung sorgt.

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Auch inhaltlich sind mir wieder ein paar Schwachstellen aufgefallen. Das Näherkommen zwischen Gideon und Gwen finde ich überhaupt nicht romantisch. Dafür sind diese Szenen zu kurz abgehandelt, viel, viel zu oberflächlich (immerhin kennen die beiden sich auch erst eine Woche). Zudem hat ihre arrogante Cousine Charlotte, bisher eine Art Antagonistin, Recht. Gwendolyn benimmt sich albern. Man kann zwar über sie lachen, aber ich hätte mir trotzdem hier und da mal etwas Tiefe, Ernsthaftigkeit oder echtes Gefühl gewünscht.

Über ihre beste Freundin Leslie kann man auch hier nur sagen: eine absolute Statistin. Als neue Figur ist Gideons Bruder Raphael dazugekommen. Wozu, kann mir sicher niemand beantworten. Sicher als Vorbereitung für den letzten Teil. In diesem Buch hat er absolut keine Rolle gespielt.
Dass das erste Buch “Rubinrot” heißt, ist logisch. Gwen ist der Rubin und ihre Entdeckung wurde darin thematisiert. Der Saphir ist ihre Cousine Lucy. Was genau hatte die Fortsetzung nun mit ihr zu tun?
Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Autorin das Zeitparadoxon zumindest diesmal etwas ausufernder thematisiert. Aber Fehlanzeige. Ich hatte dauernd die Fragen wie: Wenn Gwendolyn jeden Tag in die gleiche Zeit elapsieren würde, wäre sie dann mit 20 Abbildern ihrer selbst im Kellerraum eingesperrt? Oder: Warum wusste niemand, dass sie der Rubin war, obwohl sie ihren Großvater in der Vergangenheit besucht und es ihm gesagt hatte?"

Also ich finde, den Epilog nicht unpassend. Im Gegenteil. Ich finde es echt gut, dass man am Ende erfährt, was Gideon während Gwendolyns Besuch beim Grafen passiert ist. Also eine Vorher-Nachher-Situation...oder umgekehrt?
Und zu den Fragen: Ich meine zu wissen, dass in einem der Bücher (Saphirblau?) einer der Wächter erwähnt, dass er es sich ziemlich gruselig vorstellt, alleine mit sich selbst im Raum zu sein...war das nicht Mr George? Und was den Großvater angeht, denke ich, dass er seine Gründe hatte, niemandem von Gwens "Talent" zu erzählen. *hust* Wenn man an den Grünen Reiter denkt...na toll, jetzt führe ich einen pseudo-inneren Monolog...und wieder tun sich neue Fragen auf: versteht irgendjemand was ich hier schreibe? Sollte ich wirklich auf "Post veröffentlichen" klicken? Warum um alles in der Welt höre ich nicht auf, das alles hier zu tippen...Fragen über Fragen....hm...


Quelle hier!

Kommentare:

SeelenHB hat gesagt…

Also auf der einen Seite hat der Kritiker hier echt Recht. Gwen benimmt sich definitv albern und mich hat das an manchen Stellen auch gestört. Und ich stimme Charlotte auch in vielem zu. Bis die Sache mit dem belauschten Gespräch in dem sie so über Gwen und Leslie hergezogen ist, war, konnte ich ihr das alles gut nachvollziehen. Und Gwen fehlt es tatsächlich etwas an Tiefe...
Den Epilog find ich alles andere als unpassend... O.o und ich glaube auch, dass der werte Lord seine Gründe gehabt hat, niemanden zu informieren. (über Gwen...) Ich denk mal, dass er deshalb in ihrer Kindheit so freundlich zu ihr war.

Leslie würd ich jetzt nicht als Statistin bezeichnen. Ohne Leslie wär Gwen ja mal total aufgeschmissen. Leslie ist ja wohl die mit dem fetten Gehirn da xD und Raphael... Joa, dass man ihn unbedingt BRAUCHT würd ich jetzt nicht sagen, aber dann könnt die Story auch aus 6 Leuten bestehen...

Aber das mit Saphirblau fand ich auch unlogisch... Da hätte Tumalinschwarz ja mehr Sinn gemacht O.o Samaragdgrün passt dann aber natürlich wieder...

Und Mr. Goerge sagt das wirklich. Er sagt, dass sie aufpassen müssen, dass sie Gideon nicht zweimal in de selbe Zeit schicken ;)

Nö, Romantik ist da ja auch Fehlanzeige xD Aber ich finds trotzdem süß ^^ Geschmackssache würd ich mal sagen. Unlogisch ist nur, dass sie sich grad mal eine Woche kennen. Das ist wenig realistisch, aber wenn man besenkt, dass wir hier von ZEITREISEN reden ist realistisch wahrscheinlich auch nebensächlich xD

Lina hat gesagt…

Hm... ohne Raphael wüssten Gwen und Leslie nicht, dass die Zahlen und Buchstaben Koordinaten sind...
*am Kopf kratz*
Klar hätte es Leslie vielleicht auch irgendwann mal alleine rausfinden können, aber ich meine das wäre zu einfach und unglaubwürdig, wenn sie alles einfach rausfinden würde.
So wie es ist, finde ich es gut ; )

GwenGirl hat gesagt…

Ich kann die Kritik echt i-wie nicht verstehen... Wahrscheinlich ist es einfach Gwens Art, ihren Schock sag ich jetzt mal mit dieser "Albernheit" aufzunehmen...
Grübel...