Donnerstag, 6. Mai 2010

Laaanges Interview über Rubinrot!

Und es ist bunt. Bunt mit Sternen und Punkten. Hier ein paar Ausschnitte aus einem Interview mit Kerstin Gier auf Daisuki:

"Wie war es für Sie, sich in Gwens Rolle hineinzuversetzen? Fällt es Ihnen leicht, aus der Sicht eines Teenagers zu schreiben?
Ja, seltsamerweise scheine ich ein Teenager zu sein, der nur aus Versehen im Körper einer mopsigen Dreiundvierzigjährigen steckt ^_^; Bedenklich ist nur, dass ich auch ein kleines bisschen in den männlichen Protagonisten verknallt bin?

Wie würden Sie einen Mann wie Gideon in drei Worten beschreiben?
Verschlossen, abenteuerlustig, gefühlvoll?

Verkörpert Gideon für Sie ein bestimmtes Bild von Männern?
Nö. Er ist eigentlich ein ganz eigenes Exemplar Mann.

[...]

Wie in vielen Ihrer Romane muss auch Gwen sich gegen einige leicht chauvinistische Einstellungen behaupten. Warum ist dies in Ihren Büchern immer mal wieder ein Thema?
Mädchen sollten wissen, dass sie Jungs in keiner Hinsicht unterlegen sind, das ist vor allem wichtig, wenn sie sich später im Job behaupten wollen. Dass man sich vollkommen gleichberechtigt fühlen und trotzdem romantische Vorstellungen leben kann, finde ich, ist kein Widerspruch.

Wuh wuh wuh *mit dem Arm ruder*

[...]

War es schon immer Ihr Traum, Autorin zu werden, oder hatten Sie auch mal andere Berufswünsche?
Autorin war tatsächlich immer mein Berufswunsch, später kamen noch ein paar dazu? Wir können froh sein, dass das mit dem Schreiben geklappt hat, wahrscheinlich wäre ich eine lausige Psychotherapeutin geworden. Aber vielleicht eine gute Gartenarchitektin? Eigentlich bin ich diplomierte Erziehungswissenschaftlerin? oh, ich war auch eine lausige Leiterin für Mutter-Kind-Kurse ^_^


Viele DAISUKI-Leserinnen schreiben sehr gerne Kurzgeschichten und träumen teilweise sogar davon, einmal eine so bekannte Autorin wie Sie zu werden.
Können Sie unseren Leserinnen verraten, wie Sie zu Ihrer ersten Buchveröffentlichung kamen?

Mein erster Roman war fast fertig, da habe ich ihn beim Lübbe-Verlag abgegeben, weil der in der gleichen Straße lag, in der ich auch gearbeitet habe. Zwei Tage später rief die Lektorin an und bot mir einen Vertrag an. Das ist allerdings eher ein ungewöhnlicher Weg, ich glaube, ich hatte einfach sehr viel Glück. Und Glück gehört sicher mit dazu, wenn man einen Verlag finden will.

Allen, die gern schreiben und veröffentlichen wollen, empfehle ich, am Ball zu bleiben, sich vielleicht mit anderen in Schreibforen zusammen zu tun, viel zu lesen und niemals den Spaß zu verlieren. Wenn man das schreibt, was man selber am liebsten liest, kann man eigentlich nichts falsch machen.

Und könnten Sie etwas über die guten und schlechten Seiten Ihres Berufes erzählen?

Die guten Seiten: Man kann im Schlafanzug zur Arbeit gehen, man kann sich die Zeit frei einteilen und man hat keine nervigen Kollegen, die ständig an der Bürotür vorbeikommen und »Mahlzeit« sagen. Die schlechten: Man ist manchmal sehr einsam an seinem Schreibtisch und wünscht sich einen nervigen Kollegen herbei, der »Mahlzeit« sagt."

Ganzes buntes Interview hier!

Na dann, im Namen aller: Mahlzeit!

Kommentare:

Suse hat gesagt…

Sicher das falsche Platz, aber weiß gerade nicht wo ich es sonst hinschreiben soll... Wieso komme ich, wenn ich die % der abgegebenen Stimmen zusammen addiere auf über 100??????? Derzeit sind es 117%, was ja nicht sein kann.
LG Suse

Lina hat gesagt…

ich denke, dass hängt damit zusammen, dass man mehrere auswählen kann...

GwenGirl hat gesagt…

Gibts mal wieder was neues?? D: