Samstag, 1. Mai 2010

Kerstin Gier - in den Fußstapfen von Cornelia Funke?

Hier ein Bericht über Kerstin Gier, erschienen beim SWR, verfasst im November 2009:

"Diese Frau ist ein Phänomen: sie schreibt Bücher wie andere Brötchen backen: 36 Bücher in den letzten 13 Jahren. Ihr allererster Roman „Männer und andere Katastrophen“ wurde ruckzuck mit Heike Makkatsch verfilmt. Und jetzt macht sich Kerstin Gier auf, Amerika zu erobern. Das klingt ein wenig nach der Erfolgsstory von Tintenherz-Erfinderin Cornelia Funke.

[...]

Unglaublich lässig liest sich das, mal ebenso aufs Papier geworfen. Von wegen, stöhnt Kerstin Gier: Ach, das ist so harte Arbeit und ich brauche immer länger. Früher habe ich mal 10 Seiten am Tag geschafft oder am Wochenende 30 Seiten. Mittlerweile ist es so, dass ich den ganzen Tag dran sitze und abends 500 Wörter weniger habe als am morgen. Es ist sehr sehr harte Arbeit, ich ringe wirklich mit jedem Satz und bin manchmal entsetzt, wie schnell man das liest. Diese Arbeit von vielen vielen Monaten wird dann von den Leuten innerhalb von wenigen Stunden zack weggelesen, dann ist man manchmal etwas entsetzt. Aber dafür ist es ja gedacht.

[...]

Und im Netz hat Kerstin Giers Erfolgsstory überhaupt erst begonnen: Bei mir war das ein bisschen anders. Die Bücher waren im Buchhandel überhaupt nicht präsent und haben im Internet erst Karriere gemacht. Über den Online-Buchhandel und über Mundpropaganda im Internet. Das ist so zwei, drei Jahre erst her. Da hat das erst richtig angefangen.

[...]

Aber Kerstin Gier hat noch ganz andere Qualitäten: sie schreibt Jugendbücher, Bücher, die sie selbst mit 14 gern gelesen hätte. Von ihrer Trilogie "Rubinrot – Saphirblau – Smaragdgrün" ist der erste Band erschienen, der zweite gerade fertig geworden. Eine Fantasy-Geschichte über eine 16jährige Zeitreisende, die bei amerikanischen Verleger auf ein Rieseninteresse gestoßen ist.
Die Reihe wurde jetzt für eine hohe sechsstellige Summe in die USA verkauft. So viel Glück hatte bislang nur die Tintenherz-Erfinderin Cornelia Funke. Die Erwartungen sind also hoch, doch Kerstin Gier gibt sich gelassen: Das ist natürlich schon sehr sensationell. War mir auch nicht so klar, dass das so etwas Besonderes ist. Die haben mir tatsächlich auch viel Geld dafür geboten. Das ist auch ganz großartig, aber man weiß nicht, was daraus wird, ob sich die Bücher auch verkaufen. Aber es ist auf jeden Fall aufregend.

Wie war das? Innerhalb von Stunden zack weglesen?? Ja, aber dafür rätselt man danach Stunden, Tage, MONATE darüber...bekommt nervöse Zuckungen, wird paranoid oder sonst was! *zizz*
Artikel guckst du weitaaa!

1 Kommentar:

Omelett hat gesagt…

oh du hast ja soo was von Recht!!!