Mittwoch, 19. Mai 2010

Fragen und Antworten

Hier nochmal ein paar Fragen und Antworten, die wir von der 30 Tage - 30 Autoren Aktion noch nicht kennen, zumindest ich nicht...

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Welche Vorteile bietet für Dich das Internet und wie nutzt Du hier den Kontakt zum Leser, wie z.B. in einer Literaturcommunity wie LovelyBooks.de
Ich brauche das Internet natürlich zu Recherchezwecken aller Art und finde es sehr praktisch, zum Beispiel in Bücherforen bei Leserunden so unkompliziert mit dem Leser kommunizieren zu können. Vor allem aber finde ich in diesen Communitys viele Bücher für die eigene Lektüre, die ich vielleicht sonst übersehen würde (schon, weil ich gar nicht so oft in Buchläden komme), außerdem versuche ich anhand der vielen Meinungen Trends auszumachen, die mich für kommende Projekte inspirieren.

Man wird als Schriftsteller schnell in Schubladen gesteckt. Würdest Du gerne mal das Genre wechseln und Deine Leser mit einer völlig neuen Seite überraschen?
Nö, ich bin eigentlich ganz glücklich in meiner Schublade.


Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration für Deine Bücher?
Ich finde immer, dass die Ideen mich holen, gerne in der Nacht. Oder beim Zugfahren. Aber auch Filme inspirieren mich und immer mal wieder … die Wirklichkeit.


Klingt irgendwie gruselig...

Gibt es eine lustige Anekdote aus Deinem Schriftstellerdasein, die Du uns erzählen möchtest? Vielleicht das ein oder andere Erlebnis auf einer Lesereise?
Na ja, im Nachhinein sind die meisten Erlebnisse lustig… aber wenn man zu seiner eigenen Lesung aufkreuzt und dann vor einer geschlossenen Buchhandlung steht, in einer fremden Stadt, mitten im Winter, ist man erstmal ein bisschen hilflos. Kein Plakat im Schaufenster, weit und breit kein Mensch zu sehen, die Buchhändlerin geht nicht ans Telefon, eine Handynummer ist nicht angegeben. Wäre ich allein unterwegs, würde ich mich bestimmt heulend auf die Türschwelle setzen. Glücklicherweise aber habe ich eine beherzte Begleiterin dabei, und die kommt auf die kluge Idee, in den Kneipen zu fragen, ob man da eventuell etwas von einer Lesung weiß. Und siehe da – durch Zufall weiß jemand, dass die Lesung wegen der vielen verkauften Karten in einem Saal in einem ganz anderen Teil der Stadt veranstaltet werden sollte, und zwar in einer Straße, die dem Taxifahrer gänzlich unbekannt ist. (Überhaupt Taxifahrer in fremden Städten… die fragen einen überdurchschnittlich oft „Und wo genau ist das?“, ist mir aufgefallen. HALLO?). Wenn man dann außer Atem schließlich mit fünf Minuten Verspätung den Veranstaltungsort entert, ist der Adrenalinspiegel schon so hoch, dass man sich um Lampenfieber gar keine Sorgen machen muss. Im Nachhinein sehr lustig, dass die Buchhändlerin vergessen hat, mich auf diese kleine Planänderung hinzuweisen…

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Quelle: Klick mich

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