Sonntag, 18. April 2010

Interview...

...vom Dezember 2009 mit Kerstin Gier. Erschienen im Bücher Blog. Hier ein paar Ausschnitte:

"Frau Gier, Sie haben ja in der Vergangenheit schon sehr viele Frauen- bzw. Liebesromane geschrieben. Wie ist in Ihnen die Idee heran gereift für Jugendliche eine Fantasytrilogie zu schreiben?
Ich lese selber sehr gern Fantasy und habe schon länger (also, seitdem ich etwa zwölf Jahre alt war…) Pläne für Fantasyromane in der Schublade. Jetzt war die Zeit einfach reif dafür
Die meisten Leser fasziniert, wenn alte Bekannte in Büchern auftauchen - wie machen Sie es, dass Sie da nicht den Überblick verlieren, wen Sie wo „eingearbeitet“ hatten und gibt es Leserinnen, denen es gleich ins Auge sticht, wenn etwas nicht stimmt?
Ich denke ja immer, keiner kennt meine Figuren so gut wie ich, weil ich ja auch ganz viel über sie weiß, was nicht in den Büchern steht, aber ich vertue mich öfters, und es sind die Leser, die mich darauf aufmerksam machen. Letzter schwerer Fehler: In „Die Patin“ spricht Mimi von der Beerdigung ihres Vaters, in „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“ ist der Vater quicklebendig… ups.
Was steckt hinter den Titeln Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün? Sind die Buchtitel von Ihnen selbst erdacht?
Ja, ich finde die Wörter einfach nur wunderschön – die Edelsteine natürlich auch. Ursprünglich sollte es so eine Art Schatzsuche nach den Edelsteinen geben, jetzt sind ja die Personen selber die Steine…
Die Buchcover der derzeitigen Reihe zeigen wunderschöne Scherenschnitte. Mögen Sie selbst Scherenschnitte oder haben sich sogar einmal darin versucht?
Nein – ich bin künstlerisch überhaupt nicht begabt. Aber Eva Schöffmann-Davidoff dafür umso mehr. Keiner sonst macht so schöne Cover wie sie. Und ich finde, ihre Ideen für Rubinrot und Saphirblau sind einfach nur großartig.
[...]
Woher kommen die ganzen Ideen für die Bücher? Gibt es bestimmte Orte, wo Ihnen die meisten Ideen gekommen sind? Oder gibt es einen ganz außergewöhnlichen Ort, an dem schon einmal die Idee angeflogen kam?
Das schöne an Ideen ist, dass sie wirklich von ganz allein zu einem kommen – manchmal im Traum und manchmal in einem Zugabteil… Ja, komischerweise kommen Ideen besonders oft beim Zugfahren.
[...]
Wie wichtig ist Ihnen die Nähe zu Ihren Fans und das Feedback was Sie durch diese bekommen?
Ich bekomme viele Mails und lerne Leserinnen auf den Lesungen kennen – beides ist wunderbar, weshalb ich mir dafür immer viel Zeit nehme. Es ist einfach ein schönes Gefühl zu wissen, dass Menschen meine Bücher gern lesen und sich nach der Lektüre aufgebaut und glücklich fühlen."
Das ganze Interview gibts hier!
Ahh! Brauche...mehr...Informationen! Verspüre den Drang mich in Embryo-Stellung in eine Ecke zu kauern...

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